
Gegen das Geheimnis
der Interpretation. Ich weine.
Seit Tagen. Es ist lange her
dass ich weinen wollte.
So lange, seitdem ich nicht verstehe.
So viele Stunden, die
meine jetzigen Schritte begründen.
Mein trauriges Hundegesicht zeigt sich
an jeder Straßenecke.
Mein Bruder Eduardo ist vor einem Monat verstorben.
Er starb arm, doch ohne Schulden.
Er starb arm, doch ohne Zweifel.
Seine Hände zweifelten nicht.
Auch seine Stimme nicht. Noch seine Liebe.
Meine Schwester Elena übernahm die Ausgaben
für das Krematorium. Und Lucy, seine Witwe,
bewahrt für uns die Asche auf.
An all dem nahm ich nur dadurch teil,
indem ich einer Dunkelhäutigen
die Augen verdrehte. Die blauschwarzen und schneeweißen
Augen meiner Schwarzen. Gleichgültig dem Tod gegenüber.
Traducción: Petra Schmid (Freie Universität Berlin)
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